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ADS und Ritalin

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ADS = Ritalin? Gibt es Alternativen?

Von Dr. med. Ulrike Güdel  
(2010)          

Wenn ich mir die medizinischen Publikationen der letzten Jahre in Bezug auf Kinder und ihre Erkrankungen durchsehe, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die heutigen Kinder in zunehmender Zahl krank und verhaltensgestört sind. Diagnosen wie ADS

( Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) und ADHS ( Aufmerksamkeits- Defizit-Hypermotorik- Syndrom) schießen förmlich wie Pilze aus dem Boden, als gängige Therapie wird Ritalin®, ein BTM-rezeptpflichtiges Medikament, verordnet, dessen Umsatzzahlen in den vergangenen fünf Jahren geradezu explodiert sind.

Mir drängt sich die Frage auf, ob unsere Kinder wirklich so gestört sind, dass es diese Masse an Medikamenten braucht, oder ob einfach die Umweltbedingungen kränker sind als zu meiner Jugendzeit, denn noch vor einigen Jahrzehnten redete kaum jemand von diesem Krankheitsbild. Könnte es möglich sein, dass hinter diesen geheimnisvollen Diagnosen ganz etwas anderes steckt als oberflächlich angenommen, und dass sich die wahre Krankheitsursache schlicht der schulmedizinischen Diagnostik entzieht?

Die Umweltbedingungen:

In den sechziger Jahren, als ich Kind und Teenie war, konnten Kinder zumindest in den ländlichen Regionen, in denen ich groß wurde, gefahrlos auf der Strasse Fußball oder Federball spielen. Auch galt es als normal, dass das Heranwachsen von Kindern mit einem gewissen Lärmpegel verbunden ist, denn Kinder sind nun einmal nicht leise, wenn sie spielen, sondern schreien, toben, quietschen vor Vergnügen und was der Lautäußerungen mehr sind.

Die Eltern der damaligen Zeit hatten sicher nicht unser heutiges Wissen über Entwicklungspsychologie oder gesunde Ernährung, aber sie waren der Meinung, dass Kinder in ihrem natürlichen Bewegungsdrang unterstützt werden sollten – vulgo, man schickte uns zum Spielen nach draußen und überließ uns uns selbst.

So konnten phantasievolle Spiele entwickelt werden, die Kinder lernten überdies, Eigenverantwortung zu übernehmen und konnten sich nicht darauf verlassen, dass Mami als „Entertainer“ zur Verfügung stand.

Das Fernsehen als Freizeitbeschäftigung beschränkte sich auf „Fury“ oder die „Augsburger Puppenkiste“ am Sonntagnachmittag, während familiäre Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Fang den Hut“ nicht nur zur Frustrationstoleranz der Sprösslinge beitrugen (wenn die Kinder verloren), sondern auch die innerfamiliäre Kommunikation bereicherten und Spannungen reduzieren halfen ( wenn man den Papa oder Mama im Spiel schlagen konnte).

Viele Kinder waren zudem in den verschiedensten Sportarten in Vereinen aktiv, sodass der schulische Sportunterricht nicht die einzige Quelle für Bewegung und Körpertraining war – ja, es gab sogar noch ehrenamtliche Übungsleiter in den Vereinen!

Computer, Gameboy® und andere technische Spielzeuge waren unbekannt, dafür gab es Holzspielsachen, Wiesen, Hügel zum Klettern, Bolzplätze und Wälder mit Tümpeln, Höhlen und anderen Gelegenheiten, seinen Mut zu üben und Abenteuer zu bestehen.



Dies soll kein Lamento werden, gemäß dem Motto: “ Ach, wie gut waren die Zeiten früher...“, sondern ich möchte nur den Blick schärfen für einige unbequeme Wahrheiten, die meist schamhaft verschwiegen werden:

   die heutigen Kinder haben in der Regel zu wenig Auslauf, sind körperlich schlecht trainiert, damit infektanfälliger, verweichlicht, bequem, zudem schon in jungen Jahren von zahlreichen Krankheiten des Bewegungsapparates gequält.
   die Eltern meinen, sie müssten sich ständig um ihre Kinder kümmern, und diese „fördern“, um deren Zukunftschancen zu verbessern, wobei übersehen wird, dass gesunde Kinder von sich aus lernen möchten und gar nicht so viel intensive Zuwendung benötigen, ganz zu schweigen davon, dass es ihre Eigeninitiative lähmt.
   die Werbung und die Massenmedien vermitteln Kindern ein völlig verzerrtes Bild von der Welt, und die überforderten berufstätigen Eltern haben kaum eine Chance, als Korrektiv tätig zu werden, sind meist auch keine leuchtenden Vorbilder, wenn man bedenkt, wie viele Erwachsene trotz besseren Wissens immer noch rauchen, von anderen Unarten ganz zu schweigen.
   die Schule selbst setzt Kinder einem fast unerträglichen Lernpensum aus, weil jeder Fachlehrer meint, sein Fach sei das wichtigste, und er müsse alles vermitteln, was sich an Wissen im Laufe der letzten dreißig Jahre angesammelt hat. Dies erinnert mich sehr an die Entwicklung in der Medizin, wo man vor lauter Spezialistentum den Patienten nicht mehr sieht. Lebenspraktische Fähigkeiten werden dagegen an den weiterführenden Schulen fast keine mehr vermittelt, dafür ist der Unterricht so gepackt, als wolle man lauter kleine „Einsteins“ züchten. (Das Internet enthält sehr viel an Spezialwissen, wäre es nicht klüger, den Kindern beizubringen, wie sie sich diese Quellen sinnvoll erschließen können, und last not least ihnen zu zeigen, wie man lernt?).

Die Erwartungen an Kinder:

Kinder heutzutage müssen in vielen Fällen einfach „funktionieren“, d.h. sie werden in den Tagesablauf ihrer Eltern eingepasst, gleichgültig, ob dies ihrem eigenen Rhythmus entspricht oder nicht. Es gibt interessante Studien, die belegen, dass die durchschnittlichen Schulleistungen um vieles besser wären, wenn z.B. die Schule eine oder zwei Stunden später begönne, weil dann das physiologische Tageshoch von Kindern besser genutzt werden könnte.

Dumm nur, dass die meisten Arbeitgeber nicht erfreut wären, wenn ihre Mitarbeiter, in diesem Fall die Eltern, erst zwei Stunden später zur Arbeit erschienen.....

In einer hochkomplexen Welt, die täglich bereits die Erwachsenen überfordert, wirkt ein Kind oft als lauter und unruhiger Fremdkörper, der – weil er dann Ruhe gibt – allzu häufig vor dem Computer oder dem Fernseher geparkt wird. Es wird dabei übersehen, dass das kindliche Gehirn diese zahlreichen Eindrücke nicht genauso rational verarbeiten kann wie ein Erwachsener, mit der Folge, dass die Kinder nicht gut schlafen können, weil ihre Gehirne noch dabei sind, die verwirrenden Eindrücke des Tages zu sortieren und zu verarbeiten.

Die vom Beruf erschöpften und ausgelaugten Eltern ( jeder, der noch Arbeit hat, hüte sich, zu jammern, es könnte schlimmer kommen...) haben meist nicht den Nerv, abends noch mit ihren Kindern zu kommunizieren, und so lernen Kinder nicht genügend soziale Fähigkeiten für ihr Leben in der Gemeinschaft.

Dass immer mehr Kinder als behütete Einzelkinder unter lauter Erwachsenen leben müssen, verschärft nur den Trend und die Misere, wenn diese Prinzen und Prinzessinnen in der Schule auf andere Kinder treffen – dann sind Reibereien regelrecht vorprogrammiert.

Die Schule soll dann die Erziehungsdefizite der Elternhäuser korrigieren, gleichzeitig die nötige Bildung vermitteln, dabei aber die edlen Geschöpfe nicht züchtigen, zurechtweisen oder durch Schulnoten frustrieren – ein unmögliches Unterfangen.

Es wundert mich nicht, dass immer mehr Lehrer genug haben von diesem Schulsystem, und mit einer bunten Mischung funktioneller Beschwerden in unseren Praxen sitzen, unfähig zu arbeiten.

Die konventionelle Diagnostik:



Die Diagnose ADS oder ADHS wird gestellt durch eine Mischung von Befragung der Eltern und Lehrer, durch Beobachtung des Kindes, bestimmte Testverfahren, die Koordination, Merkfähigkeit, Feinmotorik und andere Parameter abfragen, sowie EEG, Blutuntersuchungen und andere invasive Verfahren.

Hierbei wird des Öfteren festgestellt, dass die Gehirnströme Auffälligkeiten aufweisen, dass im Blut bestimmte Botenstoffe fürs Gehirn fehlen, dass es dem Kind an feinmotorischen Fähigkeiten oder an Aufmerksamkeit gebricht – und schon wird es auf Ritalin® gesetzt, wird dadurch vermeintlich ruhiger und lenkbarer, und sowohl die Eltern als auch die Lehrer freuen sich über diese Erfolge.



Mich beschleicht immer ein solides Unbehagen, wenn ich derlei Aufsätze lese, denn es stört mich, dass kaum jemand fragt, warum denn diese EEG`s auffällig sind, warum bestimmte Transmitter im Blut fehlen, und woher es kommt, dass Kinder so unaufmerksam sind, leicht abzulenken und sprunghaft in ihren Gedanken.

Es wundert mich, dass nicht nach den Hintergründen geforscht wird – grade so, als genüge es, die Augen zuzumachen, um behaupten zu können, die Welt sei schwarz.

Übersehene und daher unbehandelte Faktoren:



In unserer Gesellschaft steigt die Zahl der Scheidungen von Jahr zu Jahr, und in den meisten Fällen sind Kinder beteiligt, die hinterher beim einen oder anderen Elternteil leben. Dies ist für Kinder traumatisch, besonders dann, wenn die Eltern ihre Zwistigkeiten auf dem Rücken des Kindes austragen oder das Kind als Machtinstrument missbraucht wird, den einen gegen den anderen auszuspielen.

Ich habe oft genug erlebt, dass ein Kind als „Symptomträger“ präsentiert wurde, wo es in Wirklichkeit die „Erwachsenen“ waren, die eine Behandlung ihrer emotionalen Probleme bitter nötig gehabt hätten.

Über den seelischen Hintergrund der ADS- Kinder wird zu wenig gesprochen und geforscht.

Ein ebenfalls sträflich vernachlässigter Punkt ist die häusliche Lern- und Schlafsituation.

Wenn ein Kind sein Schlafzimmer mit einem Fernsehapparat, einer Stereoanlage und einem Computer teilt, kann alleine der von diesen Maschinen ausgehende Elektrosmog das kindliche Gehirn jede Nacht erheblich stören.

Grade nachts sollte der wachsende kindliche Organismus zur Ruhe kommen, was er aber nicht kann, wenn ihn elektrische und elektronische Geräte umgeben.

Unser Körper – und hier insbesondere das Gehirn – ist empfindlich auf Strom, und reagiert in seinen Zellen mit Stress, wenn er mit zu viel Strom zur falschen Zeit konfrontiert wird.

Die wissenschaftlich orientierte Medizin kümmert sich nach wie vor nicht um den krankmachenden Standortfaktor – und ich spreche jetzt nicht von den Neubausiedlungen nahe von Atomkraftwerken, sondern von den viel banaleren, gleichwohl häufigeren geopathogenen Zonen, im Volksmund „Erdstrahlen“ genannt.

Ich kann aufgrund langjähriger Erfahrung in meiner eigenen Praxis und aufgrund zahlreicher klinischer Studien zu diesem Thema belegen, dass rund 30% aller Symptome einer durchschnittlichen Allgemeinpraxis auf den Einfluss von Erdstrahlen und Wasseradern zurückgeführt werden kann – oder andersherum, dass 30% aller chronisch kranken Patienten gesunden können, wenn man sie nur aus ihren gestörten Betten heraus auf einen ungestörten Bettplatz legt.

Der Faktor Geopathien bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder Lernstörungen liegt nach meinen Erfahrungen sogar noch höher, denn dies sind Kinder, die bereits extrem auffällig geworden sind, während andere Kinder, die „nur“ unter Infektanfälligkeit oder chronischer Bronchitis leiden, immer noch zum größten Teil konventionell behandelt werden – eben weil es für derlei Symptome eine leidlich vernünftige schulmedizinische Behandlung gibt.

Meine Vorgehensweise:



In meiner Praxis arbeite ich schwerpunktmäßig mit dem Energie- Check mithilfe des Reba- Testgerätes und der Psychosomatischen Energetik. Das heißt, dass jeder Patient, der zu mir kommt, ohne Ansehen der schulmedizinischen Diagnose zunächst einmal auf seinen energetischen Zustand hin untersucht wird.

Mein Ziel hierbei ist es, etwas mehr über seine körperliche Fitness, seine emotionale Befindlichkeit, seine Konzentrationsfähigkeit und seine spirituelle Offenheit zu erfahren.

Denn was der Patient mir erzählt und wie er aussieht, entspricht nicht immer dem realen Zustand – Urlaubsreisen oder Make-up können täuschen!!

Dies kann ich mit den Ebenen vital-emotional-mental- kausal des Rebagerätes in Kombination mit einer kinesiologischen Testmethode abfragen.

Ich erhalte dadurch Werte von 0% bis 100% - wobei 100% das beste Resultat ist, 0% logischerweise den schlechtesten Wert markiert.

Anschließend suche ich mithilfe verschiedener Testampullen nach den Energieblockaden dieses Menschen. Es können dies Geopathien sein, vegetative Blockaden in einzelnen Bereichen des Körpers, daran anhaftende seelische Konfliktthemen; aber auch Angsterkrankungen, Erschöpfungszustände, Organbelastungen und Herde kann ich mit den Ampullen erkennen.

Die Diagnostik wird abgerundet mit dem Medikamententest, mit dem ich die jeweils individuell passendsten Medikamente für den einzelnen Patienten suche und finde.

Aus der Erfahrung weiß ich, dass Medikamente, die energetisch gut passen, auch in der Realität vom Patienten gut vertragen werden, zu weniger Nebenwirkungen und Therapieabbrüchen führen und so das Behandlungsergebnis verbessern – und ganz nebenbei auch noch Kosten sparen, weil weniger Medikamente in den Nachtkästen vor sich hin rotten.

Therapeutisch arbeite ich meist mit homöopathischen Medikamenten, aber ich verschließe mich auch der Allopathie nicht – sofern sie indiziert ist und im Test positiv anzeigt.

Bei den ADS-Kindern, die ich in den letzten Jahren behandelt habe, habe ich in keinem einzigen Fall Ritalin® verschrieben – denn die Beseitigung der obengenannten „übersehenen“ Blockaden alleine genügte immer, die Symptome des Kindes zu bessern.

Die Probleme der beteiligten Eltern waren damit in manchen Fällen noch nicht gelöst, aber dies ist eine andere Geschichte....( und dass ich in aller Regel versuche, neben der Behandlung der Kinder auch die Eltern dazu zu ermutigen, ihre eigenen ungelösten Konflikte ins Visier zu nehmen – um Druck von ihren Kindern zu nehmen, ist selbstverständlich, stößt aber nicht in allen Fällen auf Gegenliebe).

So lautet meine Standardformulierung meist:

„Ihre Kinder leben in Ihrem Energiefeld, und je besser dieses Energiefeld ist, desto besser geht es den Kindern. Daher wäre es ratsam, dass Sie Ihr Energiefeld optimieren...“, in der Hoffnung, dass diese Botschaft ankommt, ohne dass sich die Eltern angegriffen fühlen.

Beispiele aus der Praxis:



Peter, 7 Jahre alt, kommt zu mir, weil er bettnässt, und seit der Kindergartenzeit durch Konzentrationsstörungen auffällt. Seine Mutter hat bereits Minirin- Spray, Klingelhose und andere Therapien versucht, u.a. auch ein Jahr lang klassische Homöopathie – jedoch alles ohne Erfolg. Peter ist bei einer Lerntrainerin, die mit ihm übt, aber seine schulischen Leistungen sind weit unter Durchschnitt, obwohl der Junge einen aufgeweckten und intelligenten Eindruck macht. In seiner Freizeit spielt er Fußball mit Begeisterung, alles, was er kompetitiv und mutig machen kann, gefällt ihm.

Seine Energiewerte sind:

70/70/60/60 – erwartete Norm wäre 100/100/100/40 für vital/emotional/mental/kausal

Das bedeutet für mich, dass Peter sowohl körperlich als auch seelisch und konzentrationsmäßig nicht die Norm erfüllt, dass er aber ein überdurchschnittlich intuitives, feinfühliges und sensibles Kind ist – was die Mutter im Gespräch sofort bejaht.

Seine Energieblockaden heißen „Angst“ (bei Kindern sind Angsterkrankungen recht häufig, sie verstecken sich jedoch meist hinter physischen Symptomen, wie bei ihm Bettnässen) und „Panik“ – die den Herzbereich blockiert. Dort ist auch das Kreislaufzentrum und der Thymus, der wichtige Aufgaben im Immunsystem zu erfüllen hat.

Das Thema Angst taucht also bei ihm gleich doppelt auf – einmal als eigenständige Angsterkrankung, einmal als an ein vegetatives Segment gekoppelte Angst – denn Panik ist nichts anderes als eine enorm gesteigerte Angst.

Ich verschreibe nach Test:

Anxiovita Tropfen, 4 x 5 täglich – gegen die Angsterkrankung

Chavita 4 Tropfen, 2 x 12 täglich – zur Stärkung von Kreislauf und Immunsystem

Emvita 16 Tropfen, 2 x 12 täglich – um den Panikkonflikt abzuschmelzen.

Paul, sein Bruder, 11 Jahre alt, kommt ebenfalls wegen starker Konzentrationsstörungen zu mir. Nach Aussagen der Mutter und der Lehrerin tut er sich mit dem Lernen schwer, vor allem in deutsch sei er zu langsam. Er hatte schon einige Monate Ritalin erhalten, aber dies war nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegensatz zu seinem Bruder macht er nur ungern Sport, sei motorisch sehr ungeschickt, habe aber große Freude an Tieren, mit denen er auch gerne zusammen sei. Auffällig an ihm ist neben einem deutlichen Übergewicht sein feinschlägiger Tremor, der sich bei Anspannung verstärkt.

Seine Energiewerte sind:

70/40/70/70 – wiederum bei einer Norm von 100/100/100/40 für vital/emot./mental/kausal

So sehe ich auf den ersten Blick, dass der Junge seelisch ziemlich niedergedrückt ist, bei einem Erwachsenen würde man von Depression sprechen, niedrige Emotionalwerte bei Kindern machen sich hingegen eher durch Verhaltensauffälligkeiten bemerkbar. Weiter fällt auf, dass er keine optimale Konzentrationsfähigkeit auf mental hat – was seine schlechten Schulnoten nur zu erklärbar macht. Auch er ist ein äußerst sensibles und dünnhäutiges Kind, was die Mutter wiederum bestätigt.

Auch bei ihm finde ich eine Angsterkrankung, neben einem Konflikt mit dem Namen „Wut“, der sich im Oberbauch bemerkbar macht, und dort die Verdauung stört.

Nach Test verordne ich ihm:

Anxiovita 4 x 5 Tropfen – um die Angsterkrankung anzugehen

Chavita 3 2 x 12 Tropfen – um die Verdauung im Oberbauch zu regulieren

Emvita 9 2 x 12 Tropfen – um den Wutkonflikt aufzulösen



Das ist auch einer meiner Grundsätze:

Ich spreche nicht vor Kindern über sie – ich erkläre ihnen kindgerecht, wo ihre „Energieräuber“ sitzen, und wie man die von ihnen gestohlene Energie zurückholen kann, aber ich versuche, sie nicht unnötig zu traumatisieren, indem ich ihnen sage, wie mies ihre Werte sind oder dass sie emotionale Konflikte haben.

Das übersteigt das kindliche Verständnis und sorgt nur für Verwirrung.

Es geht die Eltern an, was in der Seele ihrer Kinder los ist, und die Übersetzungshilfen, über die ich verfüge, biete ich gerne an.



Dass zwei Kinder der gleichen Familie eine Angsterkrankung haben, finde ich recht merkwürdig, denn das spricht dafür – zumal ich meine Ampullen „blind“ teste, dass in der Familie etwas geschehen sein muss, was beide Jungs in ihrem Vertrauen erheblich erschüttert hat. Also schicke ich die beiden mit dem Rezept für ihre „Powertropfen“ in die Apotheke und wende mich der Mutter zu.

Ich erkläre ihr, dass beide Jungs an einer Angsterkrankung leiden, und dass der eine darauf reagiert, indem er seine Wut „hinunterschluckt“ und stattdessen zuviel isst, während der andere in Panik gerät und bei jeder Gelegenheit den mutigen Helden spielt, um seine Angst zu übertünchen.



Woher ich das wisse, fragt sie mich verwundert, genau so seien ihre Söhne, ob ich hellsehen könne?

Nein, das nicht, erkläre ich ihr, aber es liegt im Wesen von seelischen Konflikten, dass sie die Menschen zu den genau konträren Verhaltensweisen treiben – dass also „Wut“ zu besonderer Sanftheit im außen führt, während „Panik“ uns dazu verleitet, besonders gefährliche Hobbies zu wählen – quasi als Selbstheilversuch.



Unerklärlich sei mir jedoch die Angst bei beiden – die Mutter wirkte zwar etwas gestresst mit den beiden, aber durchaus geordnet und freundlich.

Ja, meinte sie, der Vater der beiden Söhne habe vor zwei Jahren einen „Nervenzusammenbruch“ erlitten, und sei mehrere Monate im Spital gewesen.

Nun rundet sich für mich das Bild: Der Vater, Identifikationsfigur und Held für jeden Sohn, war verschwunden, im Krankenhaus, und es war ungewiss, ob er von dort jemals wieder auftauchen würde – zumindest für Kinder, deren Zeitverständnis noch nicht so klar ist.

Dass dies eine zutiefst verängstigende Situation ist, braucht man nicht zu betonen.

Die Söhne hätten in dieser Zeit auch immer wieder nachgefragt, ob sie, die Mutter, nun auch erkranken werde, und wer dann für sie da sei, ob der Vater sterben würde etc.

Obwohl der Vater seit Monaten wieder zuhause war, und auch seinem Beruf wie früher nachging, war die Angst aus der Seele seiner Kinder nicht gewichen.

Angst macht kopflos, sagt ein altes Sprichwort – kann es da noch verwundern, dass die Kinder in der Schule nicht mit dem Kopf bei der Sache waren?

Ich vereinbarte mit der Mutter, dass sich der Vater der beiden einen Termin in unserer Praxis geben ließ – um seine seelischen Blockaden als Hintergrund seines „Zusammenbruches“ ebenfalls aufzudecken.

Erfolg:

Innerhalb von sechs Monaten war der jüngere Sohn trocken, der ältere normalgewichtig, beide mit ihren Schulleistungen zufriedenstellend und der Vater von seinen Depressionen und Ängsten befreit. Fast unnötig zu sagen, dass auch die Angsterkrankung beider Söhne nach dieser Zeit verschwunden war.

Fazit:

Kinder sind in unserer Gesellschaft die schwächsten Glieder, daher auch die hilfebedürftigsten. Bei kindlichen Verhaltensauffälligkeiten und Erkrankungen genügt es daher ganz sicher nicht, nur die Symptome zu behandeln, ohne nach den versteckten Ursachen zu schauen.

Mithilfe des Energie- Checks der Psychosomatischen Energetik gelingt es dagegen innerhalb kurzer Zeit, zu den wirklichen Energieblockaden vorzudringen, und diese sanft und zugleich tiefgreifend anzugehen.

In unserer Praxis liegt die Erfolgsrate, was die Behandlung von ADS und ADHS gemäß dem beschriebenen Schema betrifft, bei über 80% - und dies wohlgemerkt, ohne eine einzige Verordnung von Ritalin®.

Aus diesem Grund kann ich alle Therapeuten, die Kinder behandeln, nur ermutigen, sich näher mit dieser Methode zu beschäftigen, denn sie werden nicht nur den Kindern und ihren Familien wirklich helfen können, darüber hinaus werden sie die Erfahrung machen, dass ihre Arbeit ihnen mit dieser Methode viel mehr Freude macht als seither, denn es ist befriedigend, wenn man zu den wirklichen Ursachen von Erkrankung vorstößt und diese beheben kann.

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft – wir sollten dazu beitragen, dass sie eine Zukunft haben!

Anschrift des Verfassers:

Dr. med.Ulrike Güdel Banis

Rathausstr. 21

6900 Bregenz

E-Mail: info@psenergy.ch

www.psenergy.ch

Informationen über die Psychosomatische Energetik:

Rubimed AG

Grossmatt 3

CH- 6052 Hergiswil

Tel: ++41-41-630 0888

Fax:++41-41-630 0887

E-Mail: info@rubimed.com

Internet: www.rubimed.com



Literatur zum Thema:



Banis, U: Praxis der Psychosomatischen Energetik, CoMed, 3. Aufl. 2005

Banis, U: Erdstrahlen & Co, Haug, 2. Aufl. 2004

Bachler, Käthe: Erfahrungen einer Rutengängerin, Veritas,

 
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